Onlinegespräch: Gesellschaftlich ausgeschlossen. Wie geht barrierearm?

Die verschiedenen Ebenen der Barrierefreiheit in Gesellschaft, Alltag, in der Arbeitswelt und bei der Organisation von Veranstaltungen und Projekten mitzudenken, ist eine wichtige Aufgabe, die alle Menschen gleichermaßen angeht. Im Gespräch mit Sandra Heinen wollen wir erörtern, welche Anforderungen wirkliche Barrierefreiheit stellt und wie diese mitgedacht werden können.

Barrierefreiheit umfasst viele Aspekte unseres gesellschaftlichen Miteinanders.

Sie beschränkt sich nicht nur auf bauliche Barrierefreiheit, die Zugänge zu Gebäuden leichter ermöglicht, sondern bedeutet gleichermaßen die Verwendung Leichter Sprache statt komplizierter Amtssprache in Formularen oder die digitale Barrierefreiheit, hinter der sich zum Beispiel das Hinterlegen von Bildbeschreibungen auf Internetseiten verbirgt, sodass jede Person Websites nutzen kann.

Für eine inklusive Gesellschaft geht es nicht ohne räumliche, kommunikative oder technische Barrierefreiheit.

Ohne sie bleibt vielen die Teilhabe am sozialen, politischen und kulturellen Leben verwehrt. Inklusion umzusetzen bedeutet ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass unsere Gesellschaft vielfältig ist und das Verständnis für einander zu stärken.

Die vielen Ebenen der Barrierefreiheit in Gesellschaft, Alltag, in der Arbeitswelt und bei der Organisation von Veranstaltungen und Projekten mitzudenken, ist eine wichtige Aufgabe, die alle Menschen gleichermaßen angeht.


Mit der Referentin Sandra Heinen soll in der Veranstaltung verdeutlicht werden, was Barrierefreiheit eigentlich heißt und wieso sie wichtig ist, welche Dimensionen sie umfasst und worauf im Alltag, Arbeitsleben und Vereinsleben geachtet werden kann, um Barrierefreiheit und so die Teilhabe aller zu ermöglichen.

18.11.2021, 16.30 -18.00 Uhr
Gesellschaftlich ausgeschlossen. Wie geht barrierearm?

Referentin: Sandra Heinen

Die verschiedenen Ebenen der Barrierefreiheit in Gesellschaft, Alltag, in der Arbeitswelt und bei der Organisation von Veranstaltungen und Projekten mitzudenken, ist eine wichtige Aufgabe, die alle Menschen gleichermaßen angeht.

Im Gespräch mit Sandra Heinen wollen wir erörtern, welche Anforderungen wirkliche Barrierefreiheit stellt und wie diese mitgedacht werden können.

Selbstverständlich ist auch Raum für Ihre Fragen vorhanden.

Im Gespräch werden die folgenden Themen behandelt:

  • Was heißt Barrierefreiheit und wieso ist sie wichtig?
  • Welche Bereiche umfasst Barrierefreiheit?
  • Wie kann Barrierefreiheit und somit Teilhabe im Alltag, Arbeitsleben,
    Freizeit und Ehrenamt ermöglicht werden?

Ihre individuellen Fragen werden im Rahmen der Möglichkeiten gerne berücksichtigt.

Sandra Heinen ist hauptamtliche Behindertenbeauftragte und Leiterin des Inklusionsbüro der Stadt Wuppertal.

Sie engagiert sich im Beirat für gutes Leben der Stadt und verfügt über breite Erfahrungen im Inklusionsthemenfeld.

Der Workshop findet online unter Nutzung der Software Webex statt und ist für Sie kostenlos. 

Wenn Sie am Workshop teilnehmen möchten, melden Sie sich bitte mit dem folgenden Formular an.

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Workshop: "Zwei Jahre Pandemie – Wie weiter mit der Organisationsentwicklung in Vereinen und Netzwerken?"

Viele Vereine, Initiativen und Netzwerke standen in den letzten beiden Jahren vor enormen Herausforderungen, die die Corona-Pandemie mit sich gebracht haben.

Höhepunkte und Veranstaltungen konnten nicht oder nur eingeschränkt stattfinden, Mitgliederversammlungen wurden digital abgehalten und es fehlte oftmals der so wichtige Austausch auf informeller Ebene von Angesicht zu Angesicht.

Der Workshop reflektiert an Hand von Erfahrungsberichten, wie die Pandemie kurz- und langfristig auf engagierte Strukturen wirkt.

Wir sammeln Strategien, wie und warum es uns dennoch gelingt, unsere Arbeits- und Kampagnenfähigkeit aufrecht zu erhalten.

Überdies wird der Frage nachgegangen, welche Erfahrungen und praktischen Tools auch über die Pandemie hinaus geeignet sind, Prozesse des Vereins- und Netzwerkslebens erfolgversprechender zu gestalten.

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Impulsvortrag und Diskussion: "Sag, wie hältst du es mit dem Krieg?"

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ist in Sachsen-Anhalt insbesondere in der russischsprachigen Diaspora ein debattiertes Thema.

Igor Matvieyets ermöglicht Einblicke und Diskussionsanstöße in einen vielschichtigen, aktuellen Diskurs.

Der Input mit anschließender Diskussion beleuchtet folgende Aspekte:

  • Russisch / Ukrainisch / Sowjetisch / Spätaussiedler … wie verstehen sich die Communities?

  • Welche Standpunkte gibt es?

  • Aus welchem Blickwinkel sehen die Friedensethik und -forschung die aktuellen Entwicklungen?

Workshop: "Jugendbeteiligung, aber wie?"

Im Workshop wird die Jugendbeteiligung aus der Perspektive junger Menschen beleuchtet.

An dem Beispiel „Jugendbeirat Bernburg“ wird gezeigt, wie gute Jugendbeteiligung gelingen kann.

Des Weiteren wird darauf eingegangen wie ein Jugendbeteiligungsformat auf sich aufmerksam machen kann und wie die Zusammenarbeit mit der Verwaltung aussehen kann.

Workshop: "Ukrainehilfe zwischen Ehrenamt und Regelstrukturen" – Ein moderiertes Austauschforum

Ehrenamt und Hauptamt sind im Feld der Unterstützung von ankommenden Geflüchteten aus der Ukraine seit Februar gleichermaßen gefordert, wichtig und aktiv.

Vieles geht Hand in Hand und verzahnt. Manches bietet durch unterschiedliche Strukturen, Möglichkeiten und Einschränkungen aber auch Raum für Verbesserungen

In dem Workshop erhalten Aktive aus der Verwaltung und der Zivilgesellschaft die Möglichkeit, sich zu selbstgewählten Themenschwerpunkten auszutauschen.

Leitgedanken sind dabei:

  • Welche Kooperationspunkte funktionieren, wo besteht Handlungsbedarf?

  • Was kann aus anderen Kommunen, von anderen Akteuren gelernt werden?

  • Wo haben die Aktiven „blinde Flecke“ in Bezug auf die anderen Handelnden?