Demokratiewochen 2020

Der Hintergrund

Beschränkungen durch die Pandemie trotzen – Engagierte virtuell unterstützen

Als Zusammenschluss von Partnerschaften für Demokratie führen wir eigentlich in jedem Jahr eine gemeinsame Demokratiekonferenz durch. 

Dabei bieten wir, neben viel Raum zum kennenlernen und vernetzen, spannende Impulsvorträge und Workshops an. Sie sollen die Teilnehmenden bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen.

Pandemiebedingt konnte im Jahr 2020 keine Präsenzkonferenz angeboten werden, so dass wir kurzerhand die „Demokratiewochen 2020“ organisiert haben.

Die Vorbereitung

Wir möchten Ihnen und anderen engagierten Menschen immer die Unterstützung anbieten, die Sie gerade benötigen.

Deshalb haben wir im Vorfeld der Demokratiewochen 2020 in einer Onlineumfrage danach gefragt, zu welchen Themen gerade Fragen offen sind bzw. wo wir unterstützen können.

Nach den Ergebnissen dieser Umfrage haben wir dann Workshops geplant und passende Referent*innen gewonnen, die uns bei der Durchführung dieser Workshops unterstützt haben.

Engagiert in Anhalt – Onlineumfrage Demokratiewochen 2020

Workshops und Gespräche

Wir geben Ihnen gerne einen Überblick über die während der Demokratiewochen 2020 angebotenen Workshops und Gespräche.

Für die Workshops, zu denen uns eine Veröffentlichungserlaubnis vorliegt, stellen wir Ihnen gerne den Mittschnitt bzw. die jeweiligen Begleitunterlagen auf dieser Seite zur Verfügung.

Engagiert in Anhalt – Demokratiewochen 2020 – Workshop Projektmanagement

Projektmanagement im Ehrenamt

Referent: Levend Seyhan

Ehrenamtliche Projektvorhaben stellen oft besondere Herausforderungen dar.

Geldgeber, Helfer und Medien erwarten oft ein ähnliches Maß an Professionalität, wie es bei hauptamtlich durchgeführten Projekten erwartet wird.

Der Workshop behandelt die folgenden Themen: 

  • Grundlagen des Projektmanagements
  • Konzeption und Finanzplanung
  • Teamstrukturierung und Verantwortlichkeiten
  • Projektdurchführung
  • Projektabschluss und -evaluation

Levend Seyhan ist erfolgreicher Autor und seit vielen Jahren im Bereich des Projektmanagements erfahren. Er intitiierte und organisierte von 2011-18 den Frankfurter Jugendliteraturpreis „JuLiP“.

Mehr Informationen zur Person finden Sie unter www.levendseyhan.de.

 Präsentation zum Workshop: Download 

Engagiert in Anhalt – Demokratiewochen 2020 – Workshop Jugendbeteiligung

Jugendbeteiligung digital per App?

Referentin: Gwendolin Güntzel (Politik zum Anfassen e.V.)

Alle Welt spricht davon, junge Menschen mehr am gesellschaftlichen Gestaltungsprozess teilhaben lassen zu wollen. Leichter gesagt, als getan. 

Jugendliche dort abzuholen, wo sie sich bewegen ist das Ziel des Vereins „Politik zum Anfassen“. 

Er hat eine App programiert, die genau diesen Anspruch erfüllen soll. Das dass gelungen ist, zeigt nicht zuletzt die Auszeichnung mit einem Google Award.

Der Workshop behandelt die folgenden Themen: 

  • Was macht die App und wie funktioniert sie?
  • Welchen Nutzen hat die App?
  • Wie kann die App für eigene Projekte genutzt werden?
  • Ist die Umsetzung für ehrenamtliche Projekte umsetzbar?

Im Workshop wird ein Praxisbeispiel für ein Beispielprojekt gezeigt.

Gwendolin Güntzel ist als Projektleiterin beim Verein „Politik zum Anfassen“ für die App „PLACEm“ zuständig.

Sie brennt dabei für neue Beteiligungsansätze und hat die App bereits mehrfach erfolgreich für Kommunen und Projekte implementiert.

Mehr Informationen zur Person und zum Verein finden Sie unter www.politikzumanfassen.de.

 Präsentation zum Workshop: Download 

Aufzeichnung des Workshops: YouTube

Engagiert in Anhalt – Demokratiewochen 2020 – Workshop Jugendbeteiligung

Ansprechen, Motivieren und Halten

Referent: Georg Staebner (helpteers.net)

Ehrenamtliches Engagement hat sich in den letzten Jahren in vielen Bereichen verändert. Dabei kommt der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung eine stetig größer werdene Rolle zu. 

Dieser Workshop beschäftigt sich deshalb damit, wie wir die Digitalisierung für unser ehrenamtliches Engagement nutzen können. 

Der Workshop behandelt die folgenden Themen: 

  • Änderungen des Engagements im Zuge der Digitalisierung
  • Digitalisierung als Unterstützung bei der Gewinnung ehrenamtlich engagierter Menschen
  • Anwendungsbeispiele und Tipps

Georg Staebner hat in seinem Leben viele Wendepunkte erlebt. Vom Hauptschüler wurde er zum Chipentwickler und erfolgreichen Unternehmer.

Als Gründer der Internetplattform „Helpteers“ ist es ihm besonders wichtig, die Chancen der Digitalisierung zur Unterstützung ehrenamtlichen Engagements zu nutzen.

Mehr Informationen zur Person und zu Helpteers finden Sie unter www.helpteers.net.

Engagiert in Anhalt – Demokratiewochen 2020 – Workshop Verschwörungstheorien

Die Verschwörung ist immer und überall – und immer gegen das Volk

Bei weitem nichts neues, aber virulenter und dank sozialer Medien mit mehr Reichweite aktiv als zuvor: Verschwörungsdenken.

Oft belächelt und abgetan, bis es einem im privaten oder beruflichen Kontext unerwartet begegnet.

Dieser Workshop beschäftigt sich damit, was nun getan werden kann.

Der Workshop behandelt die folgenden Themen: 

  • Was ist ds Wesen von Verschwörungstheorien, wie erkenne ich sie?
  • Wie kann ich konstruktiver mit solchen Äußerungen umgehen?
  • Wo braucht es welche Grenzen?

Jörg Kratzsch ist Referent der Servicestelle Kinder- und Jugendschutz von fjp>media in Sachsen- Anhalt.

Er beschäftigt sich seit langem beruflich mit Medienbildung, Kinder- und Jugendmedienschutz und weltanschaulicher Radikalisierung.

Mehr Informationen zur Person finden Sie unter www.fjp-media.de.

 Präsentation zum Workshop: Download 

Engagiert in Anhalt – Demokratiewochen 2020 – Onlinegespräch Rassismus

Rassismus in Schule und Gesellschaft

Referent: Prof. Dr. Karim Fereidooni (www.karim-fereidooni.de)

In seinem Vortrag mit dem Titel „Rassismus in Schule und Gesellschaft“ geht Prof. Dr. Karim Fereidooni sowohl auf ausgewählte Ergebnisse seiner Dissertation mit dem Titel „Rassismuserfahrungen im Lehrer*innenzimmer“ als auch auf Studien zum Thema „Rassismus im Klassenzimmer“ ein.

Im Fokus stehen die allgemeinen rassistisch-hegemonialen Normen der bundesdeutschen Gesellschaft, die auch in der Institution Schule existieren.

Außerdem werden gesellschaftliche Distanzierungsmuster und individuelle Abwehrstrategien bezüglich des Alltagsrassismus fokussiert, sowie gesellschaftliche Machverhältnisse untersucht.

Im Fokus des Vortrags steht die folgende Frage: „Warum ist es nach wie vor schwierig über Rassismus(erfahrungen) in Gesellschaft und Schule zu sprechen?“.

Karim Fereidooni ist Proffessor an der Ruhr-Universität Bochum.

Darüber hinaus berät Prof. Dr. Karim Fereidooni die Bundesregierung in dem Kabinettsausschuss der Bundesregierung zur Bekämpfung von Rechtsextremismus und Rassismus sowie im Unabhängigen Expert*innenkreis Muslimfeindlichkeit des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Mehr Informationen zu Person und Wirken finden Sie unter www.karim-fereidooni.de.

Aufzeichnung des Workshops: YouTube

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